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Aktuelles



Koblenz, 26. Juni 2019
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde und Freundinnen, Weggefährten und Weggefährtinnen,

nun ist es soweit: am Freitag, 21.  Juni 2019 verließen die drei letzten  Schwestern unserer Gemeinschaft das  Kloster in Rickenbach und kehrten nach Koblenz am Rhein  ins Mutterhaus zurück. Eine schmerzliche Stunde.  Es bleibt ein dumpfes Gefühl der Trauer  zurück, das noch verstärkt wird im Bewusstsein, dass in den kommenden Monaten keine Menschenseele die Räume bewohnen wird, so  lange, bis der Boden bereitet ist für die künftige Nutzung des Klosters und zentrale Fragen für einen gelingenden Neubeginn geklärt sind. Papst Johannes XXIII. prägte das Wort:
„Wir sind nicht auf Erden, um ein Museum zu hüten, sondern einen Garten zu pflegen, der von blühendem Leben strotzt und für eine schöne Zukunft bestimmt ist.“
 
Für eine schöne Zukunft, für eine Zukunft, in der Menschen mit ihren  Lebensbegrenzungen in Kloster Rickenbach auf ganzheitliche Weise begleitet und gefördert werden:  Ende April 2019 durften wir das Feuer eines Vereins kennenlernen, und heute darf ich bekanntgeben, dass wir mit dem Verein  Hof Obergrüt  (www.hof-obergruet.ch),  der mit Luzia Hafner und ihrem Team Menschen mit Demenz betreut, einen vielversprechenden Weg gehen wollen  -  mit Hilfe der wertvollen Unterstützung der Gemeinde Rickenbach, die wir sehr zu schätzen wissen.
 
Als scheidende Gemeinschaft sind wir  glücklich  und dankbar, wenn  Hof Obergrüt  in Kloster Rickenbach neue Heimat und eine inspirierende Atmosphäre für ihre Zielgruppen finden kann: wir dürfen erkennen, dass der Grundauftrag der „heilenden Liebe“ weitergelebt und ausgestaltet wird, wenn auch anders.
 
Ich sage mutig: stellen wir uns der Führung GOTTES zur Verfügung, und leben wir mit der starken Hoffnung des Gelingens,
 
Schw. M. Scholastika Jurt
 
Generalpriorin

Grußwort zum Download:Aktuelles Juni 2019